Steckbrief zu diesem Buntbarsch!

Pseudotropheus sp. 'williamsi north' Makonde

 

 

Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘

Eckdaten zu diesen doch sehr aggressiven Mbuna aus dem Malawisee und Hinweise zur Pflege im Malawisee-Becken.

Vorwort

Mit dem Buntbarschverzeichnis haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.

Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.

Das Verzeichnis

Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.

Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.

Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.

 

 

Pseudotropheus sp. 'williamsi north'
Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ Makonde

 

Pseudotropheus sp. 'williamsi north'
Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ Makonde
Pseudotropheus sp. 'williamsi north' Makonde
Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ Makonde
Pseudotropheus sp. 'williamsi north' Makonde
Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ Makonde
Pseudotropheus sp. 'williamsi north' Makonde
Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ Makonde
Größe:

Der Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ erreicht im Malawisee eine Körpergröße von ca. 17 cm, deren Weibchen bleiben da etwas kleiner und kommen auf ca. 13 bis 14 cm Körpergröße.

Im Malawisee-Aquarium kann aber der eine, oder andere Zentimeter Körpergröße locker dazukommen, was nicht zuletzt an zu üppig gemeinter Fütterung liegt, auch wird oft zu viel verfüttert. Hier sollte man nach dem Motto füttern: Weniger ist manchmal mehr!

Verbreitung:

Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ kommt sowohl an den nördlichen bis östlichen Ufern des Malawisees vor, dort z. B. bei Makonde, oder auch bei Manda, als auch bei Nkhata Bay ist diese Buntbarsch-Art zu finden.

Heimat dieser Mbuna-Art ist die Felszone im Malawisee.

Ernährung:

Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ wird zu den ‚Omnivoren‚ Buntbarscharten gezählt. Diese ernähren sich im See von Plankton und Kleinstkrebsen, Schnecken und Insekten, sowie deren Larven, auch vom Aufwuchs, worin auch Kleinstlebewesen zu finden sind. Macht dieser Mbuna keinen Halt.

Im Malawisee-Aquarium nimmt dieser alle gängigen Futtersorten, an, die es auch im Handel zu kaufen gibt. Man kann auch gerne mal Frostfutter reichen oder auch mal Lebendfutter, aber nicht zu viel davon und nicht ständig, die Art wird sonst wirklich enorm im Aquarium.

Fortpflanzung/Zusammenstellung:

Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘ gehört wie alle Malawisee-Buntbarsche zu den Maulbrütern. Diese Mbuna-Art ist wirklich extrem aggressiv, sowohl innerartlich als auch anderen Arten gegenüber.

Bei diesem Mbuna ist die Haremshaltung von Vorteil, denn auch die innerartliche Aggression führt oft zu Verlusten. 1 M/3–4 W sollten es schon sein. Auch abhängig von der Beckengröße, die man daheim stellen kann.

Eine Gruppenhaltung ist nicht gänzlich ausgeschlossen, aber hier würden wir Aquarien jenseits der 1500 oder mehr Liter empfehlen, dann könnte man z. B. 3 M/6–8 W setzen.

Mögliche Beifische:

Nur durchsetzungsstarke Mbuna-Arten sollten dazu gesetzt werden, hier kämen Metricalima oder auch andere Pseudotropheus infrage, auch einige Tropheops-Arten könnten dazu gesetzt werden.

Eine Pflege mit Nonmbuna-Arten ist zu vermeiden, dafür ist diese Mbuna-Art einfach zu aggressiv.

Beckengröße:

Malawisee-Aquarien für diesen Mbuna beginnen bei mindestens 800 Litern und einer Aquarium-Mindestkantenlänge von 200 cm. Nach oben ist natürlich vieles anders möglich. Durch die Aggression der Art sollte ausreichend Platz angeboten werden. Wir sind überzeugt, dass dieser Mbuna mit zu den aggressivsten im See gehört.

Dekoration:

Die Gestaltung eines Malawisee-Aquariums für diesen Mbuna sollte eine ausgeprägte ‚Felszone‘ darstellen, ausgiebig hohe Steinformationen mit vielen Spalten und Verstecken sollten gewährleistet sein. Die Steine müssen nicht immer bis an die Wasseroberfläche reichen, können aber so dekoriert werden.

Pflanzen haben in diesem Lebensraum nichts zu suchen und kommen darin auch nicht vor.

Fazit:

Unserer Meinung nach nichts für Anfänger im Bereich Malawisee-Aquaristik. Auch sollten die Malawi-Aquarien sehr gut überlegt und groß sein. Ansonsten hat man keinen Spaß an diesen Buntbarschen.

Facebook Follow - Malawi Guru

 

Hinweis:

Bitte beachten Sie: Alle auf dieser Webseite verwendeten Bilder wurden mit ausdrücklicher Genehmigung des jeweiligen Eigentümers verwendet oder sind Eigentum von www.malawi-guru.de! Das Herunterladen und Verteilen von urheberrechtlich geschütztem Material von dieser Webseite ohne die Zustimmung des jeweiligen Eigentümers ist nicht gestattet.

Autor: Florian Bandhauer

Bilder: Malawi-Guru.de, Toni Wagner, Pete Barnes

Video: Tommaso Gasperini

Besucher 628 insgesamt, 1 Besucher aktuell hier!
Nach oben scrollen
Malawi-Guru