Steckbrief zu diesem Buntbarsch!
![]() |
Aulonocara stonemani ‚South East Arm‘ eine kaum gesehene Nonmbuna-Art in den heimischen Malawisee-Aquarien. Erstmals als Steckbrief ins Deutsche zusammengefasst für interessierte Malawisee-Aquarianer.
(Burgess & Axelrod, 1973)
Anmerkung zum Buntbarschverzeichnis hier auf der Webseite!
Vorwort
Mit dem Buntbarschverzeichnis, haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.
Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.
Das Verzeichnis
Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.
Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.
Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.
Die Eckdaten!
Sämtliche Aulonocara-Arten sind in 4 Gruppen (Komplexe) unterteilt:
1. Sandbewohnende-Gruppe
2. Chitande-Gruppe
3. Jacobfreibergi-Gruppe
4. Stuartgranti-Gruppe
![]() |
Das Video zeigt einige der schönsten Aulonocara im Malawisee und dient hier lediglich als Beispiel der Welt im Malawisee
![]() |
Aulonocara stonemani: Dazu die Eckdaten!
Größe:
Aulonocara stonemani erreicht eine Körpergröße bei den Männchen von um die 11 cm im Malawisee, deren Weibchen bleiben etwas kleiner und kommen auf ca. 9 cm. Im Malawisee Aquarium und sofern man diese Nonmbuna-Art überhaupt bekommt, erreichen die Tiere bei zu üppiger Fütterung auch mal den einen oder anderen Zentimeter mehr.
Hier sollte man bei ausgewachsenen Tieren nach dem Motto verfahren: Weniger ist manchmal mehr.
Verbreitung:
Der Aulonocara stonemani ist vor allem endemisch in den südöstlichen und ebenso in den südwestlichen Armen des Malawisees beheimatet. Meistens in Tiefen zwischen 55 und bis zu 80 Metern. Dies ist auch einer der Gründe, warum man diesen Buntbarsch kaum in den Fangnetzen findet und er daher kaum exportiert wird.
Diese Nonmbuna sind wahrscheinlich über einem Bodengrund aus Schlamm/Schlick, oder auch Sand mit einer dicken Sedimentschicht zu finden. Hier würde sich eine Sandzone anbieten bei der Gestaltung im Malawisee-Aquarium.
Ernährung:
Aulonocara stonemani ernährt sich im See von benthischen Insekten, insbesondere Muschelkrebsen und Chydoridae – Kladoceren. Dieser Nonmbuna wird zu den Carnivoren Arten gezählt. Daher sollte man auch im Aquarium eine proteinreiche Kost geben.
Auch mal Frost und Lebendfutter. Überdies nimmt diese Art alle gängigen Futtersorten an, die man auch im Handel kaufen kann.
Fortpflanzung/Zusammenstellung:
Bei diesem Nonmbuna kann man sowohl die Haremshaltung anwenden als auch die Gruppenhaltung. Bei der Haremshaltung wäre 1 M/2–3 W möglich, bei der Gruppenhaltung als Beispiel 3–4 M/3 bis 6 W. Immer auch abhängig von der Aquariengröße, die man stellen kann.
Die Art ist ziemlich entspannt und zeigt keine größere Aggression. Hier sollte man auch eher Arten dazusetzen, die auch charakterlich eher entspannt sind. Andere ruhige Arten aus der Sandzone wären da optimal.
Keine Mbuna-Arten dazu!
Beckengröße:
Die Beckengröße beginnt bei den Aulonocara stonemani ab 300 Litern aufwärts und einer Aquarien-Kantenlänge nicht unter 130 cm. Wir würden diese Größe für reine Artenbecken als unterste Grenze empfehlen, im Verbund mit anderen Nonmbuna-Arten sollten dann aber größere Aquarien gestellt werden.
Hier sollte man sich immer an Arten halten, welche die größten Malawisee-Becken benötigen.
Dekoration:
Bei der Aquariengestaltung für Aulonocara stonemani kann man sich an den Lebensraum Sandzone halten. Viel freie Sandflächen mit einigen wenigen größeren Steinen dazwischen wären genau richtig. Dazu könnt ihr auch unsere Aquarienbeispiele zum Thema anschauen.
Ebenfalls machbar wäre eine lockere Übergangszone als Lebensraum. Hier kämen zwar mehr Steine ins Becken, aber es sollte dennoch viel Sand als Fläche eingebracht werden.
Fazit:
Aulonocara stonemani ist so gut wie gar nicht zu bekommen. Wenn doch mal welche irgendwo aufgetaucht sind, waren es immer Zufälle, weil Tiere doch mal in den Netzen dabei waren. Wir möchten hier aber Eckdaten zu dieser Nonmbuna-Art liefern und daher das Spektrum erweitern.
Hinweis:
Wir haben hier nur sehr wenige Bilder erhalten und bedanken uns von Herzen bei George Turner dafür. Sobald wir weitere Bilder erhalten, werden wir diese hinzufügen.
Hinweis:
Bitte beachten Sie: Alle auf dieser Webseite verwendeten Bilder wurden mit ausdrücklicher Genehmigung des jeweiligen Eigentümers verwendet oder sind Eigentum von www.malawi-guru.de! Das Herunterladen und Verteilen von urheberrechtlich geschütztem Material von dieser Webseite ohne die Zustimmung des jeweiligen Eigentümers ist nicht gestattet.
Autor: Florian Bandhauer, Mitch Connell
Bilder: George Turner
Video: Hagebycikliden





