Die Malawisee-Krabbe mit allen Eckdaten!
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Potamonautes lirrangensis mit allen Eckdaten im Steckbrief. Nicht ganz alltäglich in Malawisee-Aquarien ist sie doch ein Anblick der anderen Art.
Steckbrief zur blauen MalawikrabbeDeutscher Name: Malawikrabbe Beckengröße: 400l sind hierbei als absolutes Minimum anzusehen (hierbei gilt: Je größer, je besser, und gilt nur für die Einzelhaltung) Vorkommen im Malawisee: See weitverbreitet (oftmals in der Felszone zu finden) Färbung: verschiedene Brauntöne heller und dunkler, sowie ein intensives Blau bis Lila |
Pflege im Malawisee-Aquarium
Potamonautes lirrangensis hier nun mit weiteren Informationen.
Möchte man die Malawikrabbe im Malawisee-Aquarium pflegen, sind einige wichtige Daten und Hinweise notwendig. Eine davon ist, dass eine Einzelhaltung dieser Tiere angestrebt werden sollte.
Möchte man mehr als 1 Tier pflegen, so sind geräumige Malawi-Becken ab 1000 Litern aufwärts anzustreben, besser noch mehr.
Hierbei sollte das Augenmerk dann auf ein Paar gesetzt werden, also eine 1/1‑Haltung. 2 Männchen in einem Malawisee-Aquarium können zu Todesfällen führen, da sie innerartlich sehr aggressiv sind. Gleiches gilt für die Weibchen.
Steckbrief zu Potamonautes lirrangensis:
Jetzt Tipps zum Aquarium: Dieses sollte gut abgedeckt sein und etwaige Löcher für Zu- und Abläufe von den Filtern, sofern Kabel oder Schläuche herausführen, gut verschlossen werden. Mit Schaumstoff oder Filterwatte lässt sich dies gut umsetzen.
Hinweis:
Potamonautes lirrangensis ist ein ausgezeichneter Kletterer und darüber hinaus sehr aufs Wandern bedacht.
Ist man mit dem Wasserwechsel beschäftigt, oder hantiert man am Becken, weil es etwas zu richten gibt, so sollte man dieses immer im Auge behalten, beziehungsweise genau schauen, dass die Krabbe noch im Aquarium verblieben ist.
Spalten und lichtgeschützte Ecken, die der Krabbe Rückzugsmöglichkeiten bieten, sind ein absolutes ‚Muss‘.
Ebenso wie Malawisee-Buntbarsche mögen diese keine zu hellen Becken (die Tiere sind dämmerungsaktiv und nachts gern unterwegs). Eine aufgeteilte Reviergrenze ist ebenso unerlässlich, die man durch die Dekoration hervorragend umsetzen kann.
Steckbrief zu Potamonautes lirrangensis – die Einzelgänger
Die Krabben sind als Einzelgänger einzustufen, nur in der vermeintlichen Paarungszeit suchen sie das Miteinander. Deswegen auch die entsprechende Größe des Aquariums, wenn man 2 Tiere pflegt.
Wir empfehlen jedoch, diese als Einzelexemplare zu pflegen.
Hinweis:
Angst muss man nicht haben, denn sie können sogar sehr zutraulich werden und wissen ganz genau, wo und wann der Pfleger mit Futter kommt.
Ebenfalls ist eine nähere Bekanntschaft mit deren Zangen nicht wirklich schmerzhaft. Ein Zwicken ist sicherlich mit dabei. Hängt diese mal am Finger und man hebt sie an, so lassen diese gleich los und verkriechen sich in ihre Zufluchtsspalten.
Angeblich mögen sie die giftigen Bitterstoffe von ‚Anubien‘ nicht! Haben aber alle Sorten von Vallisnerien zum Fressen gern.
Steckbrief zu Potamonautes lirrangensis – Wichtiger Hinweis:
Ein angebrachter Hinweis ist noch, dass bei einer Medikamentenbehandlung im Malawisee-Aquarium ein extra Becken für die Malawikrabbe vorhanden sein muss, in das man das Tier extra setzen muss.
Da diese Tiere die meisten Medikamente, die man bei Zierfischen nutzt, nicht verträgt.
Noch einiges zur Krabbe: Mit zu großen Buntbarschen sollte man Potamonautes lirrangensis nicht vergesellschaften, denn nach der Häutung ist diese wehrlos. Zwar versucht sie, sich in dieser Phase mit einer Abwehrhaltung und Aufrichtung der Fangarme/Zangen zu schützen.
Allerdings ist sie in dieser Phase ein gefundenes Fressen. Meistens zieht sie sich zurück, bis ihr Panzer ausgehärtet ist. Steckbrief zur blauen Malawikrabbe als Tipp: ‚Wäre eher was für reine ‚Artenbecken‚ !
Dekoration
Bei der Dekoration im Malawisee-Aquarium ist zu beachten, dass die Bodenplatte mit Plexiglas ausgelegt ist, und zwar aus folgenden Gründen.
Sie gräbt gern und sie kann auch faustgroße Steinbrocken, von den Steinaufbauten mit ihren Zangen ohne viel Kraftanstrengung im Becken verteilen. Überraschungen, die man nicht möchte, wären dann vorprogrammiert.
Ein Landteil sollte, auch wenn nur klein, vorhanden sein, damit sich diese der Natur entsprechend auch mal kurzzeitig auf einem solchen bewegen können. Meistens verweilen diese nicht lange dort, aber es wäre wichtig für die Tiere.
Fazit:
Ganz was anderes: Nicht immer leicht zu bekommen und pflegeintensiv sind diese Krabben auch. Aber sicherlich ein echtes Highlight!
Hinweis:
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Autor: Florian Bandhauer, Stefan Ernst
Bilder: Michael Gundlach, Hans Bergkvist, Pete Barnes, Mark Thomas
Video: Pete Barnes







