Artentafel und Informationen zu diesem Mbuna

Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ und hier im Buntbarschverzeichnis alle Eckdaten zur Art selbst und zur Pflege im Malawisee Aquarium.
- Pseudotropheus sp. ‚aurora blue‘, Konings, 1995, vorläufiger Name
- Maylandia sp. ‚aurora blue‘, Schraml, 1998, vorläufiger Name
- Metriaclima sp. ‚aurora blue‘, Konings, 2001, vorläufiger Name
- Metriaclima glaucos, Ciccotto et al., 2011:9, ursprüngliche Kombination
Anmerkung zum Buntbarschverzeichnis hier auf der Webseite!
Vorwort
Mit dem Buntbarschverzeichnis haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.
Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.
Das Verzeichnis
Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.
Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.
Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.
Größe:
Der Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ erreicht eine Körpergröße von ca. 12 cm im See. Dies gilt für die Männchen dieser Mbuna-Art. Die Weibchen bleiben etwas kleiner und kommen auf 10 cm Körpergröße.
Im Malawisee-Aquarium kann durch falsche oder zu üppige Fütterung auch mal der eine oder andere Zentimeter dazukommen. Hier sollte man im Vorfeld genau entscheiden, welche Futtersorte man wählt. Weiterhin nimmt dieser Buntbarsch alle gängigen Futtersorten an, die man auch im Handel kaufen kann.
Verbreitung:
Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ ist in den Übergangszonen im Malawisee beheimatet. Hier vor allem auf dem Sand zwischen den ausgiebigen Steinformationen zu sehen. Vor allem in der Umgebung von Cobwe zu finden.
Ernährung:
Auch der Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ wird zu den Limnivoren-Arten gezählt. Dieser Mbuna ernährt sich vom Aufwuchs (Algen) auf Steinen, welche in seinem Umfeld wachsen. Er nimmt zwar auch Kleinstlebewesen mit auf und auch Plankton steht auf dem Speiseplan. Im Aquarium sollte man auf eine proteinarme Kost setzen. Wobei nichts dagegen sprechen würde, alle paar Wochen etwas Frostfutter zu bekommen.
Fortpflanzung/Zusammenstellung:
Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ gehört zu den Maulbrütern im Malawisee. Dieser Mbuna kann innerartlich sehr ruppig werden. Andere Mitbewohner lässt dieser meistens in Ruhe. In der Balzphase kann aber auch eine etwas andere Gangart an den Tag gelegt werden.
Man kann diese Mbuna-Art gut in der Haremshaltung pflegen. Als Beispiel 1 Männchen und 2–3 Weibchen. Eine Gruppenhaltung ist zwar denkbar und möglich, hier sollten aber viel größere Aquarien gestellt werden.
Man kann diese Mbuna auch mit etlichen anderen Mbuna-Arten zusammensetzen. Eine Pflege mit Nonmbuna-Arten sollte gänzlich ausgeschlossen werden.
Beckengröße:
Die Aquariengröße für Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ beginnt bei 400 Litern. Je mehr man stellen kann, desto besser. Man sollte vor allem auf eine entsprechende Tiefe des Aquariums schauen. 60 Zentimeter sollten schon geboten sein.
Wir sehen die 400 Liter als unteres Maß an.
Dekoration:
Eine Gestaltung des Malawisee-Aquariums mit Metriaclima glaucos ‚Kanjindo Rocks‘ sollte den Lebensraum ‚Übergangszone‚ darstellen. Hier sollten hohe Steinaufbauten überlegt werden, die Spalten und Durchgänge bieten. Gleichzeitig sollten Sandflächen eingeplant werden.
Pflanzen haben in diesen Bereichen nicht wirklich etwas verloren.
Auch wichtig wären Schattenzonen. Diese kann man ganz optimal und einfach über die modernen LED-Beleuchtungen einstellen. Dazu mehr via Link: Licht und Schatten!
Fazit:
Dieser Mbuna ist bei der richtigen Pflege sicherlich ein Highlight für das Malawisee-Aquarium. Man sollte allerdings genau im Vorfeld schauen, dass die Ansprüche zu diesem Buntbarsch erfüllt werden können. Sofern man hier alles gut plant, hat man bestimmt viele Jahre Spaß an diesen Fischen.
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Autor: Florian Bandhauer
Bilder: Thomas Engel
Video: Francky Malawi





