Ein weiteres Beispiel zum Thema Gestaltung!

720 Liter-Felszone mit Lavagestein

 

720 Liter-Felszone mit Lavagestein. Dazu für unsere Leser etliche Eckdaten und Bilder sowie die Technik.

Vorwort!

Die Welt der Malawisee-Aquarien und deren Möglichkeiten der Gestaltung.

Hier jetzt dieses Malawisee-Aquarium mit 720 Litern. Es gibt unzählige Buntbarsch-Arten sowie Ideen, wie man ein Malawisee-Aquarium, auf die ganz eigene Art einrichten kann. Immer wichtig und im Vordergrund sollten die Bedürfnisse der Malawisee-Buntbarsche stehen.

Bei der Gestaltung hat man wirklich sehr viele unterschiedliche Optionen, die ein jeder selbst für sich finden kann und sollte. Der See ist schier unendlich facettenreich und bietet dann ebenso viele Möglichkeiten, dies ins eigene Becken umzusetzen.

Gestaltung/Beleuchtung/Filterung

Aber ebenso wichtig ist es, die richtige Beleuchtung zu wählen und auch die richtige Filterung für die passende Malawi-Beckengröße sowie die Dekoration.

Dazu ist ein gut überlegter ‚Bodengrund‚ für das heimische Malawi-Becken wichtig. Manchmal mehr, manchmal weniger. Vor allem wenn man Malawisee-Aquarien im Lebensraum ‚reine Felszone‘ gestaltet, kann man dies entspannter angehen.

Was aber nicht heißt, dass man sich darüber keine Gedanken machen sollte. Denn auch hier ist ein gutes, umfängliches Wissen, zum Thema Malawisee-Aquarien und dem Malawisee wichtiger, als so manch einer denkt.

Wir hoffen, dass unsere Leser Spaß an diesen Beispielen aus der Sandzone, Felszone, oder auch der Übergangszone haben. Und ebenso ihren Ideen dadurch, für das eigene Malawisee-Becken etwas Hilfe sind.

720 Liter-Felszone mit Lavagestein

Im Video oben: Eindrücke aus dem Malawisee!

720 Liter-Felszone mit Lavagestein
720 Liter-Felszone mit Lavagestein 720 Liter-Felszone mit Lavagestein
720 Liter-Felszone mit Lavagestein 720 Liter-Felszone mit Lavagestein
Beckenmaße zu diesem 720 Liter-Felszone mit Lavagestein Becken:

Dieses Malawisee-Becken hat folgende Maße: 200 × 60 × 60 cm und wurde von der Firma Friedeberg gebaut. Das Becken ist unter dem TV gesetzt und leicht davor. Irgendwie fand ich diese Idee gut und habe dies auch so umgesetzt.

Beleuchtung:

Ich habe mich hier ebenfalls für die LED-Leuchten der Firma LEDaquaristik entschieden, qualitativ momentan das Beste auf dem Markt. Im Betrieb sind 4 Reef-LED-Leisten von LEDaquaristik. Diese werden über einen TC420 gesteuert.

Filterung:

Ein selbstgebauter Innenfilter für das Malawisee-Becken ist hier im Einsatz, Maße 68 × 16 cm. Filterfläche 50 × 16 cm und 18 × 16 cm Fläche. Eine 3000‑Liter-Pumpe ist hier im Einsatz. Dazu könnt ihr Fotos in der Bilder-Galerie sehen.

Dekoration:

Die Dekoration war ein langer Prozess, und ich habe mich für Lavasteine entschieden. Es gibt wirklich viele wunderbare Steinsorten, auch Nachbildungen, die man gut nutzen könnte. Für mich war dann Lava die Wahl bei diesem-720-Liter-Felszone mit-Lavagestein-Becken die Wahl. Lavagestein ist umstritten, da es oft sehr scharfkantig sein kann. Dies habe ich mit Schleifen des Gesteins minimiert.

Lavasteine ‚Ultra light‘ – 9 sehr große Lavabrocken und 10 kleinere kamen hier ins Malawi-Becken, welche zu einer ‚Felszone‘ dekoriert wurden. Der ‚Bodengrund‘ ist Einkehrsand vom Baumarkt, musste mehrfach gespült werden. Dieser wurde dann mit etwas gröberem Basaltsplitt vermischt, um so eine naturnah angelehnte Optik zu erhalten.

Besatz zu diesem 720 Liter-Felszone mit Lavagestein Malawi Becken:

Beim Besatz wollte ich schon mehr die härteren Mbuna-Arten für dieses Malawisee-Becken, vor allem Mbuna, die im Lebensraum Felszone oder höchstens in der Übergangszone heimisch sind. Dazu nachfolgend eine Auflistung zu den Mbuna-Arten.

Mir ist durchaus bewusst, dass durch mehrere Arten eine Mbuna-Familie die Hybridenbildung höher ist, aber da ich hier nichts weggeben möchte von den Fischen, kann man dies locker mitmachen.

Meistens überlebt ohnehin kaum ein Zögling und wenn doch, bleibt dieser einfach im Malawi-Becken.

M/W

2/4 – Metriaclima koningsi

4/6 – Metriaclima zebra ‚Thumbi west‘

3/7 – Metriaclima staufferi 

1/0 – Metriaclima sp. ‚zebra gold‘ Kawanga

3/3 – Tropheops sp. ‚elongatus mbako‘

1/0 – Labeotropheus trewavasae ‚Thumbi West‘

2/1 – Metriaclima callainos

3/4 – Cynotilapia zebroides ‚red top‘ Likoma

Fazit:

Man sollte wirklich aufpassen, wenn mehrere Arten einer Buntbarsch-Familie im Malawi-Becken schwimmen. Die Hybridenbildung ist dann noch einmal mehr gegeben und kann vorkommen. Ansonsten ist dies ein wunderbares Beispiel zum Thema Gestaltung mit Lavagestein.

 

 

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Autor: Niclas Saborowski, Florian Bandhauer

Bilder: Niclas Saborowski

Video: Pete Barnes

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