Ein weiteres Beispiel zum Thema Gestaltung!
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Utaka Becken mit 540 Liter und dazu nun einige Eckdaten und Gedanken dazu.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich schon mit Malawisee-Buntbarschen. Diese Malawisee-Buntbarsche haben mich immer wieder auf neue Wege geführt.
Vorwort!
Die Welt der Malawisee-Aquarien und deren Möglichkeiten der Gestaltung.
Hier jetzt dieses Malawisee-Aquarium mit 540 Litern. Es gibt unzählige Buntbarsch-Arten sowie Ideen, wie man ein Malawisee-Aquarium, auf die ganz eigene Art einrichten kann. Immer wichtig und im Vordergrund sollten die Bedürfnisse der Malawisee-Buntbarsche stehen.
Bei der Gestaltung hat man wirklich sehr viele unterschiedliche Optionen, die ein jeder selbst für sich finden kann und sollte. Der See ist schier unendlich facettenreich und bietet dann ebenso viele Möglichkeiten, dies ins eigene Becken umzusetzen.
Gestaltung/Beleuchtung/Filterung
Aber ebenso wichtig ist es, die richtige Beleuchtung zu wählen und auch die richtige Filterung für die passende Malawi-Beckengröße sowie die Dekoration.
Dazu ist ein gut überlegter ‚Bodengrund‚ für das heimische Malawi-Becken wichtig. Manchmal mehr, manchmal weniger. Vor allem wenn man Malawisee-Aquarien im Lebensraum ‚reine Felszone‘ gestaltet, kann man dies entspannter angehen.
Was aber nicht heißt, dass man sich darüber keine Gedanken machen sollte. Denn auch hier ist ein gutes, umfängliches Wissen, zum Thema Malawisee-Aquarien und dem Malawisee wichtiger, als so manch einer denkt.
Wir hoffen, dass unsere Leser Spaß an diesen Beispielen aus der Sandzone, der Felszone, oder auch der Übergangszone haben. Und ebenso ihren Ideen dadurch, für das eigene Malawisee-Becken etwas Hilfe sind.
Utaka Becken mit 540 Liter
Nicht zuletzt, weil jedes noch so große Aquarium, niemals groß genug ist.
Dazu kommt immer öfter, dass sich Beleuchtungskonzepte vor allem im Bereich LEDs unheimlich schnell weiterentwickeln. Ebenso ist die Technik für die Aquarien mit jedem Jahr besser und ausgereifter geworden.
So wurden auch meine Aquarien immer größer!
Storm Valley (Sturmtal) heißt dieses aktuelle Utaka-Becken, weil an ‚Mbenji Island‘ eine stärkere Strömung, zwischen den einzelnen Inseln herrscht.
Bei dem Umbau des Aquariums zu einem Utaka Becken habe ich versucht, die ufernahe Freiwasserzone zu suggerieren. Drei Arten von Copadichromis und als Jäger die Siaenochromis fryeri bevölkern nun dieses Habitat.
Im späteren Verlauf kam noch der Protomelas taeniolatus ’namalenje‘ dazu.
Beckenmaße
Die Beckenmaße sind ein Standardmaß mit folgenden Eckdaten:
150 x 60 x 60 cm
Beleuchtung und Filterung
Dazu eine Lichtsteuerung mit LEDs der Firma Sunaeco. Gefiltert wird mit einem Fluval-FX5-Außenfilter.
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Utaka
Copadichromis azureus ‚Mbenji‘ (1 M/3 W)
Copadichromis borley ‚Mbenji‘ (1 M/3 W)
Dazu kam dann noch später der folgende Nonmbuna dazu:
Protomelas taeniolatus ’namalenje‘ (1 M/2 W)
Jäger
Sciaenochromis fryeri (2 M/4 W)
Welse
Synodontis njassae (3) WF
Dieser Wels aus dem Malawisee lebt im Felslitoral mit Sandflächen, ist aber auch in den reinen Felszonen im Malawisee zu finden.
Lake Malawi (Lake Nyasa), Tansania
Größe: ca. 16-20 cm
Sonstiges:
Malawi-Fiederbartwels, Njassae-Fiederbartwels
Bodengrund und Idee
Das Utaka Becken, mit 540 Litern, sah vor einigen Monaten noch anders aus.
Grundsätzlich sind die Materialien aber gleich geblieben. Einzig den Sand habe ich neu abgemischt, und zwar mit schwarzem Bodengrund, in der Körnung 0,4–0,8 mm, sodass eine Sedimentablagerungsoptik simuliert wird.
Basaltsteine und neu dazu, kam als Ergänzung eine Basaltsteinplatte mit über 50 cm Länge und 40 cm Breite, sowie 10 cm Höhe. Diese wurde ebenfalls ins Becken mit eingedekoriert. Viele Utaka-Arten bewegen sich gern über Felsen und Steine.
Nicht alle, aber es gibt etliche Arten, die diese Steinlandschaften gern nutzen. Wenn auch nicht dauerhaft!
Sandzonen
Ferner wurden diverse Sandzonen belassen, welche als Laichmulden genutzt werden können. Diese eröffnen balzenden Buntbarsch-Paaren die Möglichkeit, sich eine Nische zu suchen und ungestört der Paarung zu frönen.
Im vorherigen Becken hingen Steine von oben im Becken. Diese habe ich entfernt und dafür die künstliche Wurzel mittels Nylonschnur eingehängt.
Der Effekt von Treibholz, welches an der Wasseroberfläche schwimmt, soll damit effektvoll simuliert werden. Ich denke, ihr werdet sicherlich eure Freude mit den Korallenfischen des Süßwassers haben.
Einen Versuch mit Utaka Arten ist es allemal wert.
Hinweis:
Bei der Wahl der Utaka Arten sollte man aber im Vorfeld genau schauen, welche Ansprüche diese Buntbarsche an die Dekoration und das Malawisee-Aquarium haben. Die Beckengröße ist genauso wichtig, wie der Beibesatz.
Viele Utaka sind grundsätzlich eher durchsetzungsschwach. Die hier im Becken gepflegten Arten gehören zu den eher sehr durchsetzungsstarken Utaka/Nonmbuna.
Malawisee-Aquarien sind bei der richtigen Wahl der Materialien und der Dekoration lebende Kunstwerke. Probiert es aus, denn diese Welt ist etwas anderes. Und kann durch die gute Pflege der Fische ein echtes Highlight sein.
Hinweis:
Dieses Beckenbeispiel gehört zu den älteren hier auf der Webseite und ist aus dem Jahr 2009.
Fazit:
Unsere Beispiele sollen angehende, aber auch schon jetzige Aquarianer dazu inspirieren, sich mit der Thematik Malawisee-Aquaristik näher zu befassen. Auch dieses Beispiel ist in unseren Augen eine weitere Option, welche wir euch hier präsentieren möchten. Absolut gelungen und nun auch dauerhaft bei uns auf der Webseite zu sehen.
Schaut euch auch unsere anderen Beispiele zum Thema Mbuna-Aquarien, Sandzone-Aquarien oder auch natürlich die Nonmbuna-Aquarien hier an!
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Autor: Florian Bandhauer
Bilder: Florian Bandhauer
Video: Pete Barnes











