Steckbrief zu diesem Buntbarsch!
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Sciaenochromis benthicola und dazu alle wichtigen Eckdaten zur Pflege dieser Nonmbuna-Art im Malawisee-Aquarium. Absolut seltene Art!
Hinweis:
Erstmalig hier bei uns im Mai 2025 ins Verzeichnis aufgenommen und in Deutsch beschrieben, mit Hinweisen zur Art selbst und was man bei der Pflege beachten sollte, sofern man diese Art jemals im Becken sieht.
Anmerkung zum Buntbarschverzeichnis hier auf der Webseite!
Vorwort
Mit dem Buntbarschverzeichnis, haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.
Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.
Das Verzeichnis
Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.
Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.
Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.
Im Video oben, Eindrücke aus der Welt des Malawisees!
Sciaenochromis benthicola und hier nun die Eckdaten und Hinweise zur Pflege im Aquarium!
Größe:
Der Sciaenochromis benthicola erreicht im Malawisee eine Körpergröße von ca. 18 cm bei den männlichen Tieren, die Weibchen dieser Nonmbuna-Art kommen auf ca. 14 cm Körpergröße. Diese Buntbarsch-Art tritt selten auf, daher kann man nur schwer sagen, inwieweit diese Buntbarsche im Aquarium größer werden können.
Da wir aus der Erfahrung hersagen können, dass eigentlich alle Malawisee-Buntbarscharten im Aquarium durch zu üppige Fütterung noch etwas zulegen können, gehen wir bei dieser Art auch davon aus.
Verbreitung:
Sciaenochromis benthicola wurde auf der Tansania-Seite des Malawisees gesichtet, auch bei Mdoka und ebenso im südlichen Teil des Sees. Hier kann man davon sprechen, dass diese Nonmbuna seeweit verbreitet sind.
Diese Nonmbuna-Art hält sich überwiegend über Sandflächen auf und ist auch im See in den Sandbereichen der Übergangszone gesichtet worden.
Ernährung:
Auch der Sciaenochromis benthicola wird zu den Carnivoren Buntbarschen aus dem See gezählt. Dieser ernährt sich von kleineren Fischen und Nachwuchs anderer Buntbarsche. Sofern man diese Art überhaupt bekommt, sollte man eine proteinreiche Nahrung reichen.
Dazu darf es auch gerne mal Lebendfutter sein und auch Frostfutter in Form von Mückenlarven, Mysis, Artemia usw.!
Fortpflanzung/Zusammenstellung:
Auch der Sciaenochromis benthicola gehört zu den maternalen Maulbrütern im Malawisee.
Die Art ist relativ friedliebend. Wir haben hier Vergleiche zu dem Sciaenochromis fryeri hinzugezogen. Innerartlich kann dieser Nonmbuna in der Balzphase aber etwas ruppig werden. Ansonsten eher als entspannt zu bewerten.
Man sollte diese Buntbarsche nicht mit zu durchsetzungsschwachen Arten zusammensetzen. Machbar wären aber Protomelas, Mylochromis, Nimbochromis, Aulonocara und einige andere Nonmbuna-Arten.
Auch möglich wären einige Mbuna-Arten, allerdings nicht alle Mbuna. Hier muss man auf Charakter und Ernährungsansprüche achten.
Beckengröße:
Für Sciaenochromis benthicola beginnt die Aquariengröße ab 600 Litern und einer Aquarien-Kantenlänge ab 180 cm! Nach oben ist vieles denkbar und auch keine Grenzen gesetzt.
Dekoration:
Bei den Sciaenochromis benthicola sollte man eine Sandzone gestalten. Auch machbar wäre eine unkomplizierte Übergangszone mit einigen Felsaufbauten und einigen Spalten und Durchgängen. Wichtig ist aber hier, viel Sand als große Fläche anzubieten.
Fazit und Hinweis:
Sciaenochromis benthicola ist selten zu bekommen bis gar. Daher steht dieser Beitrag bei uns ganz oben auf der Liste ‚beobachten‘. Wir werden diesen Beitrag immer wieder ergänzen, sofern wir neue Informationen zu dieser Buntbarsch-Art erhalten.
Sicherlich, aber etwas ganz Besonderes unter den Räubern aus dem Malawisee.
Hinweis:
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Autor: Florian Bandhauer
Bilder: George Turner, Yunis Karayel, Carsten K. Larsen
Video: Marc Boulden






