Ein weiteres Beispiel zum Thema Gestaltung
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1050 Liter-Felszone-Mbuna Becken Beispiel von Stephan Ebner.
Vorwort!
Die Welt der Malawisee-Aquarien und deren Möglichkeiten der Gestaltung.
Hier nun dieses Malawisee-Aquarium mit 1050 Litern. Es gibt unzählige Buntbarsch-Arten sowie Ideen, wie man ein Malawisee-Aquarium, auf die ganz eigene Art einrichten kann. Immer wichtig und im Vordergrund sollten die Bedürfnisse der Malawisee-Buntbarsche stehen.
Bei der Gestaltung hat man wirklich sehr viele unterschiedliche Optionen, die ein jeder selbst für sich finden kann und sollte. Der See ist schier unendlich facettenreich und bietet dann ebenso viele Möglichkeiten, dies ins eigene Becken umzusetzen.
Gestaltung/Beleuchtung/Filterung
Aber ebenso wichtig ist es, die richtige Beleuchtung zu wählen und auch die richtige Filterung für die passende Malawi-Beckengröße sowie die Dekoration.
Dazu ist ein gut überlegter ‚Bodengrund‘ für das heimische Malawi-Becken wichtig. Manchmal mehr, manchmal weniger. Vor allem wenn man Malawisee-Aquarien im Lebensraum ‚reine Felszone‘ gestaltet, kann man dies entspannter angehen.
Was aber nicht heißt, dass man sich darüber keine Gedanken machen sollte. Denn auch hier ist ein gutes, umfängliches Wissen, zum Thema Malawisee-Aquarien und dem Malawisee wichtiger, als so manch einer denkt.
Wir hoffen, dass unsere Leser Spaß an diesen Beispielen aus der Sandzone, Felszone, oder auch der Übergangszone haben. Und ebenso ihren Ideen dadurch, für das eigene Malawisee-Becken etwas Hilfe sind.
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Beckenmaße zum 1050 Liter-Felszone-Mbuna Beispiel!
Dieses Becken hat folgende Maße: 250 × 70 × 60 cm und somit brutto 1050 Liter. Hier wurde eine Frontscheibe aus Weißglas gewählt. Das Untergestell hat 30-mm-Steckverbinder. Becken hat einen Trockenschacht → keine Kabel etc. Außerhalb des Beckens.
Filterung:
Hier wurden 2 × mobile Hmf mit jeweils 3 25-mm-Lufthebern eingesetzt, das Ganze angetrieben von einer Secoh JDK20!
Beleuchtung:
An diesem 1050 Liter-Felszone-Mbuna Beispiel laufen die Ledaquaristik Eco+-Leuchten – 2 × 30 cm und 2 × 20 cm Polar 7500kelvin & 4 × 20 cm Coral. Alles wird gesteuert von einem TC420.
Dekoration:
Der Bodengrund für dieses Mbuna-Aquarium wurde in der Farbe ‚beige‘ gewählt und hat eine Körnung von 0,4–1,2 mm und ist von der Firma Schicker-Mineral. Die gewählten Steine sind Nachbildungen in unterschiedlichen Größen.
Hier wurde alles von der Firma Rockzolid ausgesucht mit der Reihe ‚Riverstones‘.
Der gewählte Besatz für das 1050 Liter-Felszone-Mbuna Beispiel:
Cynotilapia zebroides ‚Mbamba Reef‘
Labeotropheus trewavasae (Standort Hybride)
Labidochromis caeruleus yellow ‚Lion’s Cove‘
Labidochromis joanjohnsonae ‚Likoma Island‘
Metriaclima estherae ‚Minos Reef‘
Metriaclima fainzilberi ‚Lupingu‘
Metriaclima fainzilberi ‚Mara Rocks‘
Pseudotropheus sp. ‚williamsi north‘
Tropheops tropheops ‚Crocodile Rocks‘
Ebenfalls werden hier Welse im 1050 Liter-Felszone-Mbuna Beispiel Aquarium gepflegt, und zwar sind es 20 Synodontis petricola. Diese Welsart ist aus dem Tanganjikasee. Da hier aber gleichwertige Ansprüche herrschen wie im Malawisee, kann man diese Welse gut mit Malawisee-Buntbarschen zusammen pflegen.
Unser Fazit zu diesem 1050 Liter-Felszone-Mbuna Becken:
Wir versuchen unseren Lesern immer wieder Eindrücke zum Thema Gestaltung und Besatz zu vermitteln. Hier wurde dieser Anspruch hervorragend umgesetzt und kann oder soll anderen angehenden Malawisee-Aquarianern helfen, sich zu orientieren. Das Thema ist immer eine Herausforderung und sollte genau überlegt werden.
Wir haben hier auf der Webseite noch sehr viele andere Mbuna-Aquarien-Beispiele zum Thema Gestaltung einer Felszone. Ebenfalls hilft unser Buntbarsch-Verzeichnis, mehr über die eine oder andere Buntbarsch-Art zu lernen. Die Ansprüche der Tiere sollten immer im Mittelpunkt eines Malawisee-Aquariums stehen. Je besser es umgesetzt und überlegt ist, desto besser wird es mit den Tieren langfristig laufen.
Auch als Hinweis von unserer Seite ist die große Mbuna-Galerie. Dort haben wir wirklich sehr viele Mbuna-Arten in Galerien erfasst und zeigen euch die manchmal kleinen, aber feinen Unterschiede einer bestimmten Art von unterschiedlichen Standorten im Malawisee.
Tatsache ist: Je mehr man sich mit dem Thema Malawisee-Aquaristik beschäftigt, desto weniger Probleme hat man auf lange Sicht mit der Pflege dieser einzigartigen Buntbarsche.
Hinweis:
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Autor: Stephan Ebner, Florian Bandhauer
Bilder: Stephan Ebner
Video: Stephan Ebner




