Steckbrief zu diesem Buntbarsch!

Melanochromis mpoto

 

 
 
Melanochromis mpoto, Konings & Stauffer-Jr., 2012

 

Vorher auch als Melanochromis robustus bekannt!

Pflegehinweise und wichtige Eckdaten zu dieser Mbuna-Art. Welche Anforderungen hat Melanochromis mpoto und wie könnte man diese am besten im Malawisee Aquarium pflegen ?

Dazu nun die Eckpunkte wie folgt!

Vorwort

Mit dem Buntbarschverzeichnis, haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.

Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.

Das Verzeichnis

Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.

Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.

Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.

Größe:

Die Männchen von Melanochromis mpoto erreichen eine Körpergröße im Malawisee von ca. 15 cm, die Weibchen bleiben etwas kleiner und kommen auf ca. 12 cm. Im Malawisee-Aquarium kann aber auch durch zu gut gemeinte Fütterung, der ein oder andere Zentimeter Körpergröße dazukommen.

Verbreitung:

Melanochromis mpoto ist im südlichen Teil des Malawisees zu finden, ausschließlich an den Inseln Mumbo und Chinyankwazi, und dort ausschließlich in den felsigen Bereichen in den Flachwasserzonen.

Früher war Melanochromis mpoto auch als Melanochromis robustus oder ‚Melanochromis brevis‘ gelistet. Auch dieser Mbuna gehört zu den ‚Maulbrütern, wie alle Malawisee-Buntbarsche.

Ernährung:

Im Malawisee ernährt sich der Melanochromis mpoto, einmal von Plankton, welches er gerne im Wasser aufnimmt, und auch vom Aufwuchs (Algen), wie z. B. kleinsten Krebsen.

Auch Jungfische (Nachwuchs) stehen auf dem Speiseplan dieser Buntbarsch-Art. Im Malawisee-Aquarium nimmt Melanochromis mpoto, aber alle gängigen Futtersorten, die man im Handel erwerben kann, an.

Diese Buntbarsch-Art wird als ‚omnivore‚ Mbuna-Buntbarsche geführt.

 

Melanochromis mpoto 'Ruarwe'
Melanochromis mpoto ‚Ruarwe‘

Im Video oben eine andere Mbuna-Art aus der Familie hier zu sehen im Malawisee

 
Melanochromis mpoto
Melanochromis mpoto ‚Mphanga Rocks‘
Melanochromis mpoto
Melanochromis mpoto ‚Mphanga Rocks‘
Melanochromis mpoto
Melanochromis mpoto ‚Mphanga Rocks‘
 
Fortpflanzung/Zusammenstellung:

Melanochromis mpoto ist innerartlich sehr ruppig, und kann auch in der Balz recht aggressiv werden. Hier wäre die Haremshaltung eine Option für den ‚Mpoto‘. Dies würde z. B. 1 Männchen mit 2–3 Weibchen bedeuten und ist abhängig von der Beckengröße, die man hat.

Eine Gruppenhaltung in Form von z. B. 3–4 Männchen und 5–6 Weibchen wäre denkbar, sollten aber viel größere Malawisee-Aquarien überlegt werden. Als Beifische sollten etwa gleich durchsetzungsstarke Mbuna-Arten gewählt werden.

Beckengröße:

Die Beckengröße für diesen Mbuna, sollte hier ab Minimum 500 Litern angesetzt werden, dabei aber auch eine Aquarien-Kantenlänge ab 150 cm einplanen. Nach oben natürlich alles offen.

Im Verbund mit anderen Mbuna-Arten sollten Malawisee-Aquarien jenseits der 800 Liter und mit einer Kantenlänge nicht unter 200 cm überlegt werden.

Letztlich ist nach oben einiges mehr möglich und denkbar.

Dekoration:

Für diese Mbuna-Art wäre die ‚Felszone‚ die richtige Wahl der Gestaltung.

Viel Gestein, welches in Teilen bis an die Wasseroberfläche führt, dazu Spalten und Durchgänge, aber auch Schattenzonen wären von Vorteil. Diese kann man hervorragend über die Beleuchtung suggerieren.

Es können auch kleinere Sandbuchten mit überlegt werden. Diese sind aber nicht zwingend notwendig, beziehungsweise abhängig von den anderen Mbuna-Arten, die man mit im Malawisee Aquarium pflegen möchte.

Fazit:

Wenn man sich auch mit dieser Mbuna-Art im Vorfeld beschäftigt und deren Bedürfnisse im Malawisee-Aquarium umsetzt, hat man sicherlich viele Jahre Spaß an diesen Buntbarschen.

Folge uns auf Instagram

 

Malawi-Island

Hinweis:

Bitte beachten Sie: Alle auf dieser Webseite verwendeten Bilder wurden mit ausdrücklicher Genehmigung des jeweiligen Eigentümers verwendet oder sind Eigentum von www.malawi-guru.de! Das Herunterladen und Verteilen von urheberrechtlich geschütztem Material von dieser Webseite ohne die Zustimmung des jeweiligen Eigentümers ist nicht gestattet.

Autor: Florian Bandhauer

Bilder: Toni Wagner, Pete Barnes

Video: MalawiCarsten

Besucher 64.198 insgesamt, 1 Besucher aktuell hier!
Nach oben scrollen
Malawi-Guru