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Synodontis Lucipinnis

Hintergrund Informationen zu dieser Welsart !

Synodontis Lucipinnis

 

 

 

 

 

Synodontis Lucipinnis, ein Fiederbartwels aus dem Tanganjikasee.

Dieser friedliche Wels ist ein Schwarmfisch, der in einer Gruppe von nicht unter 5 Tieren im Becken gehalten werden sollte.

Im Gegensatz zu Synodontis Petricola der bis zu 25 cm groß werden kann, ist der kleinere Synodontis Lucipinnis, vormals ‚Dwarf‘ (engl. Zwerg) mit einer Gesamt Körergröße von ca. 10 cm recht klein, und bestens geeignet in unseren Tanganjika, aber auch Malawisee Becken gehalten zu werden.

(Synodontis lucipinnis),  ist der heute wissenschaftliche Name.

 

 

Synodontis Lucipinnis

Malawisee Becken

Eine Haltung von Synodontis Lucipinnis in Malawi Becken ist deswegen möglich, da sich der Wasserchemismus der beiden Seen des ostafrikanischen Grabenbruchs ähnlich ist. Ganz im Gegensatz zu Südamerikanischen Welsen, die zwar sehr tolerant sind was die Wasserwerte angeht, aber in einem Malawi Becken nichts verloren haben.

Deren Futteransprüche sind ebenfalls völlig verschieden, südamerikanische Welse benötigen Holz zum abraspeln und sollten deshalb, niemals mit Buntbarschen aus Ostafrika vergesellschaftet werden.

Man kann hier schon von Tierquälerei sprechen, denn obwohl wir es den Tieren nicht ansehen, ist ein frühes sterben durch falsche Wasserwerte eines der häufigsten Ursachen, für plötzliches und unerwartetes Fischsterben.

Synodontis Lucipinnis und die Wassertemperatur

Die Synodontis Lucipinnis fühlen sich bei einer Wassertemperatur um die 26 ° C am wohlsten. Der PH Wert im Malawi Becken, sollte im alkalischen Bereich liegen ab PH 8,0. Eine hohe Karbonhärte, oder Gesamthärte im Bereich 10- 25 wird ebenfalls sehr gut vertragen.

In jungen Jahren lebt der Synodontis Lucipinnis etwas zurückgezogener und kommt rudelartig zu den Fütterungszeiten aus seinen Verstecken. Dann aber mit einem großen Gewusel, das manchmal sogar große Buntbarsche vor Schreck die Flucht ergreifen.

Mit zunehmendem Alter werden die Synodontis Lucipinnis allerdings ruhiger und streifen immer in der Gruppe umher durch das Malawi Becken. Immer auf der Suche nach etwas fressbarem. Sein Appetit ist nicht spezialisiert und so frisst er alles was er angeboten bekommt.

Ob es die normale Flocke ist, oder das Granulat, aber ebenso wird Lebendfutter wie auch Frostfutter gerne genommen. Es sind ‚Allesfresser‘, selbst vor einem im Becken verstorbenen Buntbarsch, machen diese Welse nicht halt.

Tanganjikasee

Synodontis Lucipinnis ähnelt in seinem Aussehen, stark dem ebenfalls aus dem Tanganjikasee stammenden Synodontis Multipunktatus. Es gibt allerdings eine sehr sichere Bestimmungsmöglichkeit.

Der erste Strahl der Rückenflosse ist beim Synodontis Lucipinnis weiß gefärbt, bei dem Synodontis Multipunktatus ist er schwarz gefärbt. Als Freilaicher werden seine Eier wahllos verstreut, oder in Felsspalten verteilt.

Diese interessanten Welse (Synodontis Lucipinnis) sind eine Bereicherung für jedes Malawi Becken, den man kann diese auch in einem solchen gut an sehr lange pflegen. Möchte man wirklich sehr naturnah agieren, so fallen diese natürlich in einem Malawi Becken weg.

Je nach Beckengröße die man stellen kann, oder bereits hat, wären dann nur die aus dem Malawisee stammenden ‚Synodontis Njassae‘ die richtige Wahl für ein Malawisee Aquarium.

Hinweis:

Diese Welse sollten nicht zu Sandbuntbarschen wie Lethrinops Arten, oder Auloncara aus der Sandzone gestezt werden. Die empfindlichen Buntbarsche könnten Stress Symptome bekommen, welche widerrum zu Krankheiten führen könnten.

Fazit:

Diese Welse sind sehr anpassungsfähig und können sehr gut mit vielen Buntbarsch Arten aus dem Malawisee gepflegt werden. Wer aber reine Malawisee Aquarien pflegen möchte sollte davon lieber Abstand nehmen. Aufjedenfall sind es wriklich sehr schöne Tiere die in einer großen Gruppe besonders in Erscheinung treten. 

Beckengröße

Ab 300 Litern aufwärts kann man schon eine kleine Gruppe von 5 Tieren im Malawi Becken pflegen. Dies sollte aber die unterste Grenze für diese Welsart sein, wie bei allen Fischen, können wir sagen je mehr desto besser. In größeren Aquarien wären dann aber auch Gruppen weit über 10 Tiere durchaus vertretbar.

Hier sollte aber jeder Aquarianer schauen das er demenstprechend auch den Platz und die richtige Gestaltung bereitstellen kann um eine zumindest im Ansatz artgerechte Haltung zu bieten.

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Autor: Florian Bandhauer

Bilder: Florian Bandhauer, Sebastian Obermeit

Video: Jimmy Gimbal

 

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