Die Sandzone und Sandufer im Malawisee!

Sandzone und Sandufer

 

Was bedeuten ‚Sandzone‘ und ‚Sandufer‘ genau? Dazu haben wir diesen Beitrag erstellt: einige Anmerkungen zu diesen Lebensräumen aus dem Malawisee.

Es gibt diverse Lebensräume im Malawisee, wobei man eigentlich den Namen ‚Binnenmeer‘ nutzen müsste. Hier wollen wir mal speziell auf den Bereich Sandufer und Sandzone eingehen. Oftmals sind diese Lebensräume fließend ineinander übergehend. Dies bedeutet, andersherum gesagt, es sind keine für sich abgegrenzten Habitate.

Sandzone und Sandufer: dazu Anmerkungen!

In den anderen Lebensräumen ist die Artenvielfalt sehr viel höher, was die Buntbarsch-Arten und Populationen angeht. Das Sandufer ist dagegen relativ artenarm.

Die vegetationsarme Sandzone wird überwiegend von Lethrinops-Arten und einigen anderen Nonmbuna-Arten bewohnt. Ebenfalls sind einige wenige Mbuna-Arten in diesen Bereichen heimisch.

Ein typischer Bewohner des mit ‚Röhricht‘ oder submersen Wasserpflanzen, vor allem Vallisnerien, bewachsenen Sandufers sind z. B. Hemitilapia-Arten. Einige davon legen sich auf die Seite, um dann mit deren spitzen Maul die Blätter der oftmals vorhandenen Vallisnerien zu ergreifen und diese Pflanzen im wahrsten Sinne regelrecht abzulutschen, um dann die darauf wachsenden Algen und auch Mikroorganismen abzustreifen, die diese Blätter besiedeln.

Es gibt auch einige räuberische Buntbarscharten, die ebenfalls in diesen Lebensräumen zu finden sind, wie auch einige sehr wenige Mbuna-Arten.

Sandzone und Sandufer
Eindrücke aus dem Malawisee

Sandzone und Sandufer
Chiofu/Sandzone

Sandzone und Sandufer
Nkhata Bay im Malawisee

Sandzone und Sandufer
Mbowe Island im Malawisee

Die Habitate!

Die Uferregion, um die es hier geht, ist durchsetzt von Holz, Steinen und diversen Pflanzen. Diese kann man wunderbar auch im Malawisee-Aquarium nachbilden. Je nach Buntbarscharten, die man wählt, kann man dies auch in einer leichten Übergangszone auslaufen lassen. 

Auch könnte man das Ganze in eine reine Sandzone auslaufen lassen.

Die Sandzone ist eine große Fläche mit überwiegend Sand und kann vereinzelt mit Holz und auch mit vereinzelt liegenden Steinen gestaltet werden. Auch Pflanzenfelder mit zum Beispiel Vallisnerien oder Ealgrass könnte man gestalten. Kommt auch so in der Natur vor.

Auch bei dieser Zone ist, oder kann der Übergang fließend gestaltet werden. Ebenfalls gilt hier: Je nach Arten, die man wählt, sind Kombinationen unterschiedlicher Habitate denkbar. Wichtig wäre hier aber immer auch, an die Beckengröße zu denken.

Es ist natürlich leichter, bei einem Malawisee-Aquarium mit, sagen wir, 180 cm Aquarienkantenlänge, oder gar mehr unterschiedliche Lebensräume zu kombinieren. Auch wichtig ist es, den passenden Besatz zu wählen. Nicht alle Buntbarscharten kann man zusammen pflegen. Vor allem bei den Mbuna-Arten in Verbindung mit fast allen Nonmbuna-Arten sind erhebliche Einschränkungen gewiss.

Die wenigen Mbuna-Arten, welche man mit vielen (auch nicht allen Nonmbuna-Arten) pflegen könnte, haben wir in einem gesonderten Beitrag hier auf der Webseite erfasst. Die Unterschiede in der Aggression und im Charakter der Tiere können zum Teil erheblich sein.

Aber auch die Ansprüche an Ernährung sowie Beckengröße sind oft nicht zu unterschätzen. Wichtig ist, immer vorher zu schauen, was wirklich zusammen gut funktionieren könnte. Das erleichtert die Pflege ungemein. Hinzu kommt, die Tiere können doch recht alt werden. 

Anmerkung zum Buntbarsch-Verzeichnis hier auf der Webseite!

 

Vorwort

Mit dem Buntbarsch-Verzeichnis haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.

Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.

Das Verzeichnis

Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.

Bei den meisten Arten hier im Buntbarsch-Verzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.

Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.

Fazit:

Man kann hervorragend unterschiedliche Habitate auch im Malawisee-Aquarium kombinieren, sofern man sich Gedanken macht im Vorfeld!

Hinweis:

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Back to Nature

 

Youtube Channel - Malawi-Guru

Autor: Florian Bandhauer

Bilder: Pete Barnes

Video: Pete Barnes

 

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