Steckbrief zu diesem Buntbarsch!

Petrotilapia kitrinos

 

 

Petrotilapia kitrinos, vorher Petrotilapia sp. ‚mumbo yellow‘ und alle wichtigen Informationen zur Art selbst und zur Pflege im Malawisee-Aquarium.

  • Petrotilapia ‚mumbo yellow‘, Ribbink et al., 1983, vorläufiger Name
  • Petrotilapia kitrinos, Sabo et al., 2026:2, ursprüngliche Kombination (diagnosis)
Anmerkung zum Buntbarschverzeichnis hier auf der Webseite!

 

Vorwort

Mit dem Buntbarschverzeichnis haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.

Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.

Das Verzeichnis

Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.

Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.

Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.

Petrotilapia kitrinos
Petrotilapia kitrinos
 

Video oben, einfach Eindrücke aus dem Malawisee

Petrotilapia kitrinos
Petrotilapia kitrinos vorher bekannt als Petrotilapia sp. ‚mumbo yellow‘
Petrotilapia kitrinos und die Eckdaten!

 

Größe:

Petrotilapia kitrinos erreicht eine Körpergröße im See auf Männchen bezogen von ca. 15 cm, deren Weibchen bleiben etwas kleiner und erreichen eine Körpergröße von um die 12 cm. 

Im Malawisee-Aquarium können diese Mbuna aber auch den einen oder anderen Zentimeter mehr bekommen. Dies liegt oft an falscher und zu üppiger Fütterung. Hier sollte man immer nach dem Motto ‚Weniger ist mehr‘ agieren!

Verbreitung:

Der Petrotilapia kitrinos ist in den sedimentfreien Bereichen der Fels wie auch der Übergangszone beheimatet. Bewegt sich also auch gerne über Sand, und kommt in Tiefen bis ca. 25 Metern vor.

Sein Fundgebiet, ist  ‚Mumbo Island‘.

Ernährung:

Petrotilapia kitrinos wird zu den Limnivoren Buntbarsch-Arten im Malawisee gerechnet. Diese ernähren sich vom Aufwuchs (Algen) auf Steinformationen und nehmen dabei auch Kleinstlebewesen mit auf.

Grundsätzlich sollte man diese Mbuna-Art eher proteinarm ernähren. Eine Futtersorte mit viel Spirulina-Anteil wäre wünschenswert. Es spricht aber nichts dagegen, alle paar Monate auch mal etwas Frostfutter zu reichen, z. B. weiße oder schwarze Mückenlarven, oder auch mal Mysis.

Aber immer mit Bedacht, die Tiere können bei zu viel Protein im Aquarium auch schnell verfetten. Dies kann zu Krankheiten führen!

Fortpflanzung/Zusammenstellung:

Der Petrotilapia kitrinos ist eine sehr durchsetzungsstarke Mbuna-Art und kann in der Balz sehr aggressiv auftreten. Diese Art bildet Reviere und kann diese sehr aggressiv verteidigen.

Meist ist diese Mbuna-Art innerartlich extrem intolerant und ignoriert andere Arten im Becken. Aber nicht immer!

Man kann Petrotilapia kitrinos in der Haremshaltung pflegen, z. B. 1 M/2 bis 4 W. Eine Gruppenhaltung ist nicht ausgeschlossen, bedarf aber Aquarien jenseits der 1000 Liter und einer Kantenlänge ab 250 cm. 

Andere Mbuna-Arten, die man gut mit diesem hier beschriebenen pflegen könnte: z. B. Labeotropheus, Tropheus und auch Metriaclima-Arten. Eine Pflege mit Nonmbuna-Arten ist grundsätzlich zu vermeiden.

Auch diese Mbuna-Art gehört zu den ‚Maulbrütern‚ im See!

Beckengröße:

Für Petrotilapia kitrinos beginnt die Aquariengröße ab 600 Litern und einer Aquarien-Mindestkantenlänge von 180 cm. Je mehr man stellen kann, desto besser! Und nach oben sind wie immer keinerlei Grenzen gesetzt!

Dekoration:

Bei der Gestaltung für ein Malawisee-Aquarium mit Petrotilapia kitrinos sollte zwingend eine felsige ‚Übergangszone‚ gestaltet werden. Dieses Aquarium sollte aber auch zwischen den Steinformationen Sandflächen beinhalten.

Ebenfalls gehören einige große Steine ins Aquarium, die als Reviergrenze dienen können und gleichzeitig etwas Sichtschutz liefern. Auch wichtig ist es, Durchgänge und Spalten zu gestalten. Sinnvoll wären auch Schattenzonen. Diese kann man einfach über die Beleuchtung suggerieren. Vorzugsweise an den Rändern des Beckens.

Schattenzonen können helfen, unterlegenen Tieren etwas zusätzlichen Schutz zu gewähren. 

Fazit:

Petrotilapia kitrinos sieht man nicht oft in den heimischen Malawisee-Aquarien, dennoch eine wundervolle, wenn auch extrem durchsetzungsstarke Mbuna-Art.

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Autor: Florian Bandhauer

Bilder: Ad Konings, Larry Johnson

Video: Marc Boulden

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