Steckbrief zu diesem Buntbarsch!
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Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘
Dazu im Steckbrief zu den Nonmbuna und Hinweise zur Pflege im Malawisee-Aquarium
Sämtliche Aulonocara-Arten sind in 4 Gruppen (Komplexe) unterteilt:
1. Sandbewohnende-Gruppe
2. Chitande-Gruppe
3. Jacobfreibergi-Gruppe
4. Stuartgranti-Gruppe
Anmerkung zum Buntbarschverzeichnis hier auf der Webseite!
Vorwort
Mit dem Buntbarschverzeichnis, haben wir eine Sammlung zusammengestellt, die Mbuna- und Nonmbuna-Arten aus dem Malawisee beschreibt. Hier bekommt man eine Menge Informationen, zu diesen endemisch lebenden Buntbarschen aus dem Malawisee.
Aber auch Informationen zur Haltung und Pflege, für das Malawisee-Aquarium. Wir geben hier auch Beckengrößen mit an, die dem Malawisee-Aquarianer helfen sollen, diese doch recht aggressiven Fische im richtigen Umfeld zu pflegen.
Das Verzeichnis
Oftmals sind der Charakter und auch die Ernährungsweise bei Mbuna und Nonmbuna sehr unterschiedlich. Dieses Thema ist auch im Verzeichnis erwähnt. Nur wenige Mbuna-Arten kann man mit Nonmbuna zusammen pflegen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese sind eher selten.
Bei den meisten Arten hier im Buntbarschverzeichnis haben wir auch kurze Video-Clips eingebaut, oftmals Eindrücke vom Malawisee, oder aber von den Fischen selbst. Nutzt dieses Verzeichnis zur Abklärung und zum Kennenlernen der einzelnen Arten.
Dies kann letztlich nur helfen, Fehler zu vermeiden.
Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ und die Eckdaten!
Größe:
Die Männchen von Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ erreichen eine Endgröße im Malawisee von ca. 12–13 cm, wohingegen Weibchen etwas kleiner bleiben und etwa um die 10 cm erreichen. Im Malawisee-Aquarium, kann mitunter bei zu üppiger Fütterung auch mal der eine oder andere Zentimeter dazukommen.
Hier ist manchmal weniger mehr!
Verbreitung:
Die Heimat von Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ ist die Sandzone im See und geht bis in die leichte Begrenzung der Übergangszone im Malawisee weiter. Dabei findet man diese Buntbarsche an den Küstenabschnitten von Nankhumba, der Halbinsel im südlichen Teil des Malawisees.
Ernährung:
Die Nonmbuna-Art Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ gehört, wie alle Aulonocara, zu den Carnivoren Buntbarsch-Arten und ernährt sich von Krebsen und anderen Kleinstlebewesen. Welche diese aus dem Bodengrund/Sand filtert. Ebenfalls wird der Sand wie bei allen Aulonocara-Arten durchgekaut und durch die Kiemen wieder ausgesiebt.
Eine proteinreiche Ernährung sollte angestrebt werden, auch gerne gelegentlich Frostfutter, oder frisches in Form von Krabben, oder Krebsfleisch darf es sein.
Ansonsten nimmt die Art alle gängigen Futtersorten aus dem Handel an.
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Fortpflanzung/Zusammenstellung:
Für Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ wäre eine Pflege mit anderen ruhigen Buntbarsch-Arten sinnvoll. Da Aulonocara yellow collar „Mazinzi Reef“ nicht besonders durchsetzungsstark ist, bitte im Vorfeld genau überlegen: Wird die Art zu sehr gestresst, kann dies in Krankheiten enden.
Hier sollte man gut überlegen, welche Arten infrage kämen.
Einige Vorschläge wären diverse Lethrinops-Arten, oder Sand-Aulonocara (hier besteht die Gefahr der Hybridenbildung).
Artenbecken
Von Mbuna selbst, Labidochromis-Arten wie den ‚Yellow‘ oder ‚Perlmutt‘ z. B., raten wir ab. Selbst diese Mbuna-Arten sind für den Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ zu quirlig. Was aber auch hervorragend ginge, sind reine Malawisee-Artenbecken.
Die Haremshaltung ist die gängigere Wahl, bedeutet 1 Männchen mit mehreren Weibchen, je nach Beckengröße ginge auch die Gruppenhaltung, z. B. 3–4 Männchen und 4–5 Weibchen, wobei es sich gezeigt hat, dass dann nur selten weitere Männchen ihr volles Farbkleid zeigen.
Beckengröße:
Die Beckengröße für Aulonocara sp. yellow collar ‚Mazinzi Reef‘ sollte ab 350 Liter beginnen, die Aquarien-Kantenlänge beginnt hier ab 130 cm. Viele Webseiten stufen diese niedriger ein, dem wir aber nicht zustimmen. Oft werden niedrigere Beckenangaben gerne von Händlern angepriesen.
Die Art wird aber bis 13 cm groß und braucht auch dementsprechend etwas Platz. Nach oben ist alles möglich, und denkbar.
Dekoration:
Im Aquarium wäre die Sandzone, oder eine leichte Übergangszone als Lebensraum nachzugestalten, dabei aber viel Sandfläche zu belassen. Dazu könnt ihr euch unsere Beckenbeispiele anschauen: Sandzone-Aquarien oder Nonmbuna-Aquarien aus der Übergangszone. Einige Spalten und angedeutete Höhlen wären auch zu überlegen, um Rückzugszonen zu gestalten, ebenfalls Schattenzonen.
Arbeitet bei der Dekoration für das Malawisee-Aquarium mit großen Steinen oder Modulen, es wirkt besser und bietet auch Sichtschutz.
Da diese Buntbarsch-Art in Tiefen von 20 bis ca. 30 Metern vorkommen kann, ist die Beleuchtung im Aquarium nicht zu stark auszurichten. Grundsätzlich mögen Malawisee-Buntbarsche ohnehin nicht zu helles Licht, und auch die Farben der Tiere kommen bei gedämpftem Licht viel schöner zur Geltung.
Unser Fazit:
Eine wundervolle Aulonocara-Art, die richtig gepflegt, ein echtes Juwel sein kann!
Dazu sollte man sich generell mit den Sand-Aulonocara-Arten aus dem Malawisee beschäftigen. Die meisten, nicht alle, dieser Buntbarsche sind nicht sonderlich durchsetzungsstark. Besonders schön kommen viele Arten, im Artenbecken zur Geltung.
Hinweis:
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Autor: Florian Bandhauer
Bilder: Florian Bandhauer, Nikolaj Gaus
Video: Yann Dupuy







