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Afrikas Grabenbruch rund 6000 km lang

Heimat der Buntbarsche, und Eckdaten Afrikas Grabenbruch

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Afrikas Grabenbruch rund 6000 km lang ist dieser.

Wir gehen wieder nach Afrika und steigen etwas in die Erdgeschichte ein zum Thema: Afrikas Grabenbruch.

Dazu eine Erläuterung zum Grabenbruch und was damit den überhaupt gemeint ist. Ob nun in der Malawisee Aquaristik, mit seinen endemisch lebenden Buntbarschen, oder eben auch bei der Tanganjika Aquaristik, als z.b. auch bei den Victoriasee Aquarien.

Wir hören immer wieder mal das Wort ‚Grabenbruch‘, aber was stellt man sich darunter den eigentlich vor?

Afrikas Grabenbruch – Hier eine Zusammenfassung:

Afrikas Grabenbruch, wir gehen von seinem im Norden gelegenem Ende in ‚Syrien‘ aus.

Und weiter bis zu seinem südlichen Ende in ‚Mosambik‘ und stellen fest, das dieser rund um die 6000 Kilometer lang ist. Die breite dieses sogenannten riesigen Tals, zeigt uns eine Ausdehung zwischen 40 und 150 Kilometern.

Die Tiefe dieses sogenannten Lochs ins bodenlose, beginnt bei wenigen 100 bis zu einigen 1000 Metern.

Und wurde durch die Evolution des Planeten geformt

Im englischem wird dieser auch Great Rift Valley, oder aber auch manchmal African Rift Valley genannt. Genauer gesagt eine Riftzone, die beginnend in Ostafrika, weiter bis Südwestasien geht. Und eindeutig durch die Spaltung, der sogenannten arabischen Erdplatte von der Afrikanischen Erdplatte während eines Zeitraums von ungefähr 35 bis 40 Millionen Jahre entstanden ist.

Die Enstehung durch das auseinander laufens der Platten, oder eben auch durch das aufeinander laufen von Erdplatten, führt letztlich zu diesen „Gräben“, oder auch manchmal „Becken“ genannt.

Malawisee-Tanganjikasee-Victoriasee

Im laufe der Jahrmillionen liefen diese ‚Gräben‘ mit Wasser voll, dann senkte, oder hebte sich die Kruste, durch die Verwerfungen der Platten und einige Teile liefen aus.

Andere Teile hingegen blieben mit Wasser gefüllt und durch die Erdgeschichte hinweg entstanden Süsswasser Seen.

Wobei dieser Ausrduck eigentlich falsch ist. Den wie z.b. der Malawisee, eher durch seine Ausdehung den Ausdruck Binnenmeer, besser zu Gesicht steht. Gleiches gilt für den Tanganjikasee, der Ausdruck See ist letzlich hier auch falsch.

Besser wäre es auch hier von einem Binnenmeer zu sprechen. In Ostafrika trennt sich das Rift, in das östliche, und in das westliche, auch bekannt als ‚Zentralafrikanischer Graben‘.

 

Afrikas Grabenbruch rund 6000 km lang

Das Rift Valley

Vom Weltraum aus betrachtet, sieht das ganze System aus wie eine Gabelung.

Der uns Aquarianern bekannte Victoriasee, der immerhin dritt größte See des Planeten, wird ebenfalls als Teil des hier beschriebenen Rift Valleys angesehen. Obwohl er bei genauerer Betrachtung, heute zwischen den beiden Armen des gesamten Systems liegt.

Durch die Entstehung der großen Grabenseen Afrikas, wurde eine einzigartige Tierwelt geprägt, wobei in vielen Seen etliche Arten wie z.b. Malawisee Buntbarsche ‚endemisch‘ vorhanden sind. Dies bedeutet, nur in den jeweiligen Gebieten zu finden sind und sonst nirgends auf der Welt.

Vulkane

Hinzufügen möchte ich, das dieser Teil vulkanisch sehr aktiv ist und war, Vulkane wie der Kilimandscharo, der Karisimbi, Nyiragongo, Mount Meru, oder Vulkane wie Mount Elgon sind vielen ein Begriff.

Einer der immer noch teilweise sehr aktiv spuckt, ist der Ol Doinyo Lengai-Vulkan.

Was festgestellt wurde, ist die Tatsache das sich das sogenannte östliche Afrika, mit großer Wahrscheinlichkeit in etlichen Jahrmillionen, vermutlich vom Rest des afrikanischen Kontinents abspalten wird. Was letzlich dazu führt, das eine eigene neue Landmasse entstehen wird, ähnlich wie die Insel Madagaskar.

Fazit:

Von mir bleibt zu sagen das die ‚FASZINATION AFRIKAS‘ durch seine Tier und Pflanzenwelt absolut einmalig ist.

Dieses gilt es weiter zu geben und auch langfristig für unsere Nachkommen zu erhalten. Bedenkt man, wie die Menscheit immer mehr auf diesem Planeten zerstört. Wir haben leider vergessen, das wir alle Menschen ein Teil des ganzen sind.

Wenn wir weiter machen wie bisher, ist es für alle ein Verlust, den wir nicht wieder reparieren können. Es ist und bleibt auch unsere Verantwortung, für alle Generationen die nach uns folgen werden.

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Autor: Florian Bandhauer, Falk Hummel

Bilder: Florian Bandhauer

Video: Afrika Info Doku

Quellenangabe: Wikipedia

 

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